57. Crailsheimer ADAC Motocross

Sep - 15
2019

57. Crailsheimer ADAC Motocross

Während viele unserer Mitglieder einen tollen Event zum Kinderferienprogramm auf die Beine stellten, machten sich andere auf den Weg zu einem weiteren Rennen der laufenden Saison. Neben einer Seitenwagenklasse mit Thomas Mayer und Florian Buchele, stand auch die Solomeisterschaft BW-Pokal Open am Start. Hier starteten mit André de Veer, Steffen Kuhn und Fabian Lutz gleich drei MSC-Fahrer.
Das Sidecar-Duo Mayer/Buchele startete mit der fünftschnellsten Qualifikationszeit aussichtsreich in den Tag. Entsprechend motiviert ging es dann in den ersten Wertungslauf. Der Start klappte nicht optimal, sodass das Team vorerst auf Rang acht unterwegs war. Mayer machte daraufhin ordentlich Druck und ging bereits an einem Team in der zweiten Runde vorbei. In Runde drei setzte Mayer einen weiteren Angriff, sodass das Gespann bereits vor den Kontrahenten war. Doch dann der Schock – beim Überholen kam das Fahrzeug leicht von der Strecke ab, wo ein Wall zur Streckenbegrenzung zum Überschlag führte. Nach einiger Zeit nahmen Mayer und Buchele schließlich die Fahrt unter Schmerzen wieder auf und beendeten das Rennen auf dem siebzehnten Rang. Im Nachhinein wurden zwei gebrochene Rippen und mehrere schmerzhafte Prellungen diagnostiziert, sodass das Team nicht am zweiten Lauf teilnahm – an dieser Stelle wünschen wir den beiden Fahrern eine gute Besserung!
Schnell unterwegs waren am Sonntag auch die Fahrer im BW-Pokal Open. Da nur 30 Starter fürs Finale zugelassen sind, mussten sich die 44 angereisten Piloten über Halbfinalläufe qualifizieren.
Im ersten Halbfinale startete André de Veer sehr gut, reihte sich zu Beginn auf Platz drei ein und musste im Verlauf des Rennens nur zwei Kontrahenten ziehen lassen. Damit war der Einzug ins Finale gesichert.
Fabian Lutz fuhr ebenfalls ein gutes Rennen und kam auf Platz 16 ins Ziel, womit er leider nur Reservefahrer war, falls ein qualifizierter Fahrer nicht zum Finale erscheint.
Auch Steffen Kuhn landete auf dem undankbaren 16. Platz. Zum Finale erschien jedoch ein Fahrer nicht, sodass Lutz nachrückte und am Rennen teilnehmen durfte.
Auch der Start zum Finale klappte für André de Veer recht gut, sodass er sich nach der ersten Runde auf Position acht befand. Lutz startete durch seine schlechte Startposition nicht optimal und musste das Rennen aus dem hinteren Mittelfeld aufnehmen. Beide fuhren ein sehr gutes Rennen über 25 Minuten plus zwei Runden. De Veer konnte einige Fahrer überholen und kämpfte sich bereits auf Rang fünf, während Lutz auf Platz 25 rangierte. In der letzten Runde stürzte dann ein Kontrahent auf Position drei liegend, was André auf einen tollen vierten Platz beförderte, wo der Ringinger auch ins Ziel kam. Lutz brachte seinen soliden 25. Platz ebenfalls sicher ins Ziel.

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